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Sieg beim Super Bowl: "Ein Wahnsinns-Gefühl!"

Von: dpa

Meldung vom 02.02.2015

Ab Klasse 4  

Quiz von Silke Fokken

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Glendale (dpa) - Für viele Menschen in den USA ist es das wichtigste Spiel des Jahres: der Super Bowl (gesprochen: Super Boul). Das ist das Finale der Profiliga im American Football. Menschen verabreden sich mit Freunden zum Fernsehen. Oder treffen sich in der Kneipe, um gemeinsam bei dem Spiel mitzufiebern. In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar war es soweit: Der Super Bowl begann - und endete mit einem Super-Erfolg für einen riesigen Mann mit breiten Schultern.

Der 30 Jahre alte Sportler Sebastian Vollmer aus Deutschland gewann mit seinem Team, den New England Patriots, den Super Bowl. Er ist der erste Deutsche, der sich diesen Titel holen konnte. "Das ist ein Wahnsinns-Gefühl, das Ding zu gewinnen", sagte Sebastian kurz danach. Sein Team hatte sich einen spannenden Wettkampf gegen die Seattle Seahawks geliefert - und knapp mit 28:24 Punkten gewonnen.

Sebastian Vollmer ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Als Junge war er eigentlich ein super Schwimmer. Aber irgendwann wollte er etwas besonders Aufregendes machen und ging mit einem Freund zum American Football (gesprochen futboal). Bei dem Spiel geht es oft sehr ruppig zu. Aber Sebastian gefiel das. Und er hatte Talent. Als er mit der Schule fertig war, ging er zu Football-Spielen in die USA und wurde Profi-Sportler. Schon als junger Mann war Sebastian groß und kräftig. Heute ist er über zwei Meter groß und wiegt mehr als 140 Kilogramm. Für seinen Job auf dem Spielfeld passt das. Seine Aufgabe ist es etwa, den Spielmacher des Teams zu beschützen. Damit dieser rennen und werfen kann. Das klappte auch beim Super Bowl sehr gut. Deshalb sind nun Sebastians Freunde und Familie sehr stolz auf den Riesen mit den breiten Schultern.

Football ist nicht Fußball
Football klingt so ähnlich wie Fußball, und es ist in den USA fast so beliebt wie Fußball in Deutschland. Es ist aber ein ganz anderer Sport. Gespielt wird mit einem eiförmigen Ball. Beide Mannschaften haben Angreifer und Verteidiger. Je nachdem, ob ein Team gerade den Ball hat oder ihn zurückerobern will, schickt der Trainer entsprechende Spezialisten aufs Feld. Knapp 50 Spieler pro Team warten auf der Bank auf ihren Einsatz. Elf davon dürfen zeitgleich auf dem Spielfeld sein. Ziel des Spiels ist es, mehr Punkte als der Gegner zu erreichen.
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