Pfahlbauten – Seeuferbewohner

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(Foto: Dominic Spescha)

In sechs Ländern der Alpen finden sich prähistorische Überreste von Pfahlbausiedlungen. In diesen Siedlungen  lebten die Seeuferbewohner von 5000 bis 500 v. Chr. Die Überreste dieser Kultur befinden sich heute unter Wasser, an See- und Flussufern sowie in Feuchtgebieten. Seit 2011 gehört eine Auswahl von 111 Fundorten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der berühmteste Vertreter aus dieser Zeit ist sicherlich Ötzi!
(zusammengestellt von: Dominik Spescha)

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Das Leben der Seeuferbewohner

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Die Bewohner der Pfahlbauten werden oft auch als Seeuferbewohner bezeichnet. Die Menschen wurden zu dieser Zeit sesshaft und begannen nebst Ackerbau auch Viehzucht zu betreiben. Die Häuser wurden auf Pfählen gebaut, weil am Seeufer der Wasserstand oft schwankte.
Die Epoche der Seeuferbewohner reicht von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit.

Noch heute gibt es Menschen, welche ihre Häuser auf Pfählen am oder über dem Wasser errichten.

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Ötzi – die Gletschermumie

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Der berühmteste Vertreter aus der Zeit der Seeuferbewohner ist wohl die 1991 entdeckte Gletschermumie namens Ötzi. Dank dem Fund des Eismannes hat sich unser Wissen über das Leben zu dieser Zeit enorm vergrössert. Ötzi kann man im Südtiroler Archäologiemuseum besuchen.

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dpa – Zeitungsnachrichten

Ötzi trug eine Art Fell-Leggings.

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vorher – Steinzeit

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Vor der neolithischen Revolution in der Jungsteinzeit  und der damit verbundenen Sesshaftigkeit lebten die Menschen als Jäger und Sammler. Hier findest du eine kleine Auswahl an Erzählungen.

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