"Das Geheimnis von Drachenland" – wie man Angst überwindet

Frauke Nahrgang
2004, Arena Verlag
Welches Kind träumt nicht manchmal davon, mit einem Zaubertrick plötzlich in einer anderen Welt zu landen? In dieser Drachengeschichte gelingt es. Und dabei wird aus dem ängstlichen Alex ein tapferer Junge, der sich mutig der Aufgabe stellt, seine Freunde und Drachen zu befreien. Alex hat ein altes Buch geschenkt bekommen. Er schaut es sich immer wieder an. Zwar kann er die Schrift nicht lesen, doch die Bilder findet er sehr spannend. Eines Tages passiert Komisches: Die Bilder sehen anders aus und eine Bodenspalte auf einem Bild bewegt sich. Mit seinen Freunden wandert Alex zur alten Drachenhöhle. Plötzlich ertönt ein lauter Donner, der Boden reißt auf und Björn ist verschwunden. Silvi und Alex suchen verzweifelt, aber erst als sie die magischen Worte aus dem Buch wiederholen, gelangen auch sie in die Felsspalte und damit ins Drachenland. Das Abenteuer und der Kampf gegen einen bösen Zauberer beginnen. Silvi, die sehr praktisch und tatkräftig veranlagt ist, macht sich mit Alex auf die Suche. Doch sie wird gefangen genommen, so dass Alex plötzlich allein ist. Am Beispiel von Alex erlebt die Leserin / der Leser, wie man an Aufgaben wachsen kann, wie man seine Angst in den Griff bekommt und dass das Fremde oftmals genauso viel Angst hat wie man selbst. Kurzum, Alex wird ein selbstbewusster, handlungsstarker Junge. Diese Geschichte in größerer Schrift aus der Edition Bücherbär ist für fortgeschrittene Leseanfänger/-innen bestens geeignet. lan










